Ihre Stromrechnung - übersichtlich und transparent

 

Erklärungen zur Stromrechnung
 
Die Liberalisierung des Strommarktes in der Schweiz macht es erforderlich, zwischen dem Bezug der elektrischen Energie und der Benutzung des Stromnetzes zu unterscheiden. Auf der neu gestalteten Stromrechnung sind aus diesem Grund die Kosten für die bezogene elektrische Energie Strom und der Transport dieser Energie auf dem Stromnetz separat ausgewiesen.
 
Dieses Dokument soll Ihnen helfen, die neue Stromrechnung zu verstehen!
 
LSV Formular (PDF)
Gebühren

 

Zusätzliche Informationen

SDL (Systemdienstleistungen)

Als Systemdienstleistungen werden in der Elektrizitätsversorgung Dienstleistungen bezeichnet, die Netzbetreiber für die Kunden zusätzlich zur Übertragung und Verteilung elektrischer Energie erbringen. Zur Gewährleistung eines zuverlässigen Systembetriebs und zur Erfüllung der gesetzlichen Pflichten organisiert swissgrid die ausreichende Bereitstellung und Erbringung der folgenden Systemdienstleistungen:

  • Regelenergie (Primärregelung, Sekundärregelung, Tertiärregelung)
  • Spannungshaltung
  • Ausgleich der Wirkverluste
  • Schwarzstart-/Inselbetriebsfähigkeit
  • Systemkoordination
  • Betriebliche Messung

Zur Erfüllung der genannten Systemdienstleistungen nutzt swissgrid Zusatzleistungen von hierfür qualifizierten Partnern. Gegenwärtig werden die Details für potenzielle Systemdienstleistungslieferungen an swissgrid erarbeitet. Die vertragliche Gestaltung mit den Anbietern sieht vor, nach einer technischen und betrieblichen Prüfung der Anbieter und deren Kraftwerke, einen Rahmenvertrag abzuschliessen. Auf dieser Grundlage kann an der Ausschreibung der entsprechenden Systemdienstleistung teilgenommen werden. Sobald diese bekannt sind, werden die Rahmenverträge an dieser Stelle veröffentlicht.

 

KEV (kostendeckende Einspeisevergütung)

Seit 2009 wird für Strom aus erneuerbaren Energien, der in das Schweizer Stromnetz eingespeist wird, eine kostendeckende Einspeisevergütung erstattet. Produzenten von erneuerbarem Strom aus Wasserkraft (bis 10 Megawatt), Photovoltaik, Windenergie, Geothermie und Biomasse können ihre Anlagen seit 1. Mai 2008 für die kostendeckende Einspeisevergütung anmelden. Das Bundesamt für Energie hat nun die Details des Anmeldeverfahrens zusammen mit swissgrid definiert.

Zur Finanzierung der kostendeckenden Einspeisevergütung werden seit dem 1. Januar 2009 maximal 0,6 Rappen pro Kilowattstunde auf die Übertragungskosten der Hochspannungsnetze geschlagen. Damit stehen jedes Jahr rund 320 Millionen Franken zur Verfügung.

Das revidierte Energiegesetz enthält ein Paket von Massnahmen zur Förderung der erneuerbaren Energien und der Effizienz im Elektrizitätsbereich. Hauptpfeiler ist dabei die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) für Strom aus erneuerbaren Energien. In der vom Bundesrat Mitte März 2008 verabschiedeten, revidierten Energieverordnung sind die Grundsätze für die kostendeckende Einspeisevergütung, die für die Anmeldung einzureichenden Unterlagen sowie die Vergütungssätze (in Rp./kWh) für die verschiedenen Anlagentypen festgelegt.